Arbeitskreis Musik
(Gitarre und Baglama)
Musik und Rhythmus bilden in fast allen Kulturen eine untrennbare Einheit und sind ein wesentlicher Bestandteil der kulturellen Identität. Durch das Erlernen von Instrumenten wie der Gitarre und der Baglama (Saz) werden nicht nur musikalische Fertigkeiten vermittelt, sondern auch die Gebräuche und die Geschichte verschiedener Nationen nähergebracht. Wo Kinder und Jugendliche gemeinsam musizieren, wird ein wichtiger Grundstein für Toleranz und das Verständnis gegenüber anderen Kulturen gelegt. Zudem fördert das Instrumentalspiel bei den Teilnehmenden den künstlerischen Ausdruck, das Rhythmusgefühl und die Konzentrationsfähigkeit.
In den Übungsstunden erhalten die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit, sich kreativ zu entfalten und ihre Freude an der Musik in einer Gemeinschaft zu erleben. Ziel ist es, technische Fertigkeiten mit der Vermittlung von kulturellen Hintergründen zu verknüpfen und die Teilnehmenden darauf vorzubereiten, das Erlernte bei zukünftigen Veranstaltungen in Form von kleinen Konzerten oder Aufführungen zu präsentieren.
Unter der Leitung des erfahrenen Musiklehrers Muammer Kuzey wurde dieses neue Angebot im Winter 2025 erfolgreich in das Programm des Jugendfreizeitwerks Köln e.V. aufgenommen. Herr Kuzey unterrichtet die Teilnehmenden sowohl an der klassischen Gitarre als auch an dem traditionellen türkischen Saiteninstrument Baglama (auch Saz genannt). Ein besonderer pädagogischer Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung der Notenlehre in zwei Systemen: den Teilnehmenden werden sowohl die internationale ABC-Notation als auch das im orientalischen Raum verbreitete DOREMI-System beigebracht. Das Repertoire ist international ausgerichtet und verbindet verschiedene musikalische Traditionen.
Der Kurs findet ganzjährig an Sonntagen statt, wobei die Schulferien ausgenommen sind. Seit dem Start im Winter 2025 nehmen regelmäßig 10 Kinder und Jugendliche an dem Unterricht teil. In den wöchentlichen Einheiten werden die inhaltlichen Kenntnisse kontinuierlich aufgebaut, um eine solide Basis für das gemeinsame Musizieren und spätere öffentliche Auftritte zu schaffen.